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Zeiselmauer - Wolfpassing


Geschichte - Sehenswertes


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Zeiselmauer blickt auf eine bald 2000 jährige Geschichte zurück. Als römisches Kastell bestand es vom 1. bis ins 5. Jahrhundert. Ab dem 9. Jahrhundert gehörten der Ort und das umliegende Gebiet fast 1000 Jahre lang zum Bistum Passau.

Das Gemeindewappen von Zeiselmauer erinnert an diese Geschichte: Die namengebende Mauer mit Tor und Türmen symbolisiert das römische Kastell, der rote Wolf, das Wappentier von Passau, drückt die lange Zugehörigkeit zum Herrschaftsgebiet der Passauer Bischöfe aus.
Gemeindewappen Zeiselmauer
Nach der Eingliederung Noricums 15 v. Chr. wurde die Donau für fast 500 Jahre zur Nordgrenze des Römischen Reichs. Zu ihrem Schutz wurde um 80 n. Chr. der Limes angelegt, eine Kette von militärischen Lagern und Kastellen entlang der Donau, darunter das heutige Zeiselmauer. Als östlichstes Kohortenkastell der Provinz Noricum wurde es in der Truppenliste der Notitia Dignitatum als Cannabiaca geführt und diente als Garnison einer gemischten Hilfstruppeneinheit von 500 Reitern und Fußsoldaten (cohors equitata). Zunächst in Holz-Erde-Bauweise angelegt, wurde das Lager im 2. Jahrhundert in Steinbauweise neu errichtet. Die unsichere Völkerwanderungszeit führte im 4. Jahrhundert zu einem verstärkten Ausbau der Befestigungsanlagen. Aus dieser Zeit stammen die erhaltenen spätrömischen Bauwerke von Cannabiaca: Unterkirche mit Fahnenheiligtum, Burgus, Fächerturm, Körnerkasten.

Bis heute bestimmen die römischen Bauten den Ortskern, die Anlage des Kirchenplatzes folgt dem Grundriss des römischen Kastells. Mit dem Zerfall des Weströmischen Reichs im 5. Jahrhundert wurde der Ort verlassen und blieb für rund 300 Jahre unbewohnt. Zeiselmauer / Cannabiaca ist nach Carnuntum der an erhaltener antiker Bausubstanz reichste Ort Niederösterreichs.

Neben dem Militärlager erstreckte sich die Zivilsiedlung (vicus) von Cannabiaca vom heutigen Ortskern bis über die Trasse der Franz-Josefs-Bahn hinaus. Hier wohnten Händler, Handwerker und die Soldatenfamilien. Weiter draußen lagen Begräbnisplätze. Im 4. Jahrhundert wurde die Zivilsiedlung aufgegeben, die Bewohner zogen sich hinter die schützenden Kastellmauern zurück, für die kleine militärische Restbesatzung wurde der
Burgus errichtet.

Nähere Informationen zum römischen Zeiselmauer finden Sie in der Broschüre: Zeiselmauer - das römische Cannabiaca
Erhältlich im:
Gemeindeamt Zeiselmauer - Wolfpassing;   Bahnstraße 6
Gasthof "Zum Lustigen Bauern"   Mail:  Kirchenplatz 1

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Für eine Besichtigung folgen Sie dem

Römerrundgang


Der Rundgang beginnt am besten am Kirchenplatz. Auf der Grünfläche vor der Pfarrkirche informieren zwei Schautafeln über Cannabiaca 1 und die Unterkirche mit Fahnenheiligtum 5.  Vom Kirchenplatz führen wenige Schritte an der Hauptstraße Richtung Tulln zum Florianiplatz mit der Florianikapelle. Der über den rechten Gehsteig vorspringende Bau markiert die Stelle des westlichen Lagertors (Porta Principalis Sinistra). Nach rechts in die Augasse einbiegend (Richtungspfeil Römermauern) gelangt man nach wenigen Metern zum Burgus 2. Nach einigen Schritten geht nach rechts die Römergasse ab, in der man nach etwa 150 Metern zum Fächerturm  3 gelangt. Kurz danach zweigt nach rechts ein Fußweg ab, der leicht ansteigend zum Passauerplatz mit dem Körnerkasten / östliches Lagertor 4 und zum Kirchenplatz zurückführt.
Im Keller der Volksschule, der nicht allgemein zugänglich ist, sind die Fundamente eines Hufeisenturms der südlichen Lagermauer erhalten. Im Gemeindeamt in der Bahnstraße befindet sich eine kleine Ausstellung römischer Fundstücke.
Planskizze Römerrundgang
Unterkirche mit Fahnenheiligtum
 
Unter der Pfarrkirche befinden sich die Reste des römischen Kommandogebäudes (principia) mit dem Fahnenheiligtum, in dem die Truppenzeichen und ein Standbild des römischen Kaisers verwahrt wurden. In spätrömischer Zeit diente das Fahnenheiligtum vermutlich als christlicher Kultraum.
Nach der Neubesiedlung durch die Bayern im 9. Jhdt wurde über den römischen Resten eine karolingische Saalkirche errichtet. Sie zählt zu den frühesten Kirchenbauten Niederösterreichs.
Pfarrkirche

Die Besichtigung der Unterkirche ist nur mit Führung und gegen Voranmeldung möglich.
Auskunft:
Gemeindeamt Zeiselmauer - Wolfpassing    Bahnstraße 6, Tel.: 02242 / 70 402-0 (nur an Werktagen)
Gasthof "Zum Lustigen Bauern"   Mail:  Kirchenplatz 1   Tel.: 02242 / 70 424


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Das im Ort als Römermauern bezeichnete spätrömische Kastell (Burgus) wurde in der zweiten Hälfte des 4. Jahrhunderts an der Nordwestecke des römischen Lagers für die Restgarnison von nur noch etwa 50 Mann errichtet. Das befestigte bisherige Lager wurde der Zivilbevölkerung überlassen. Der einzige Zugang in den annähernd quadratischen Bau erfolgte vom Lagerinneren durch den noch sichtbaren Torbogen. Ursprünglich war das Gebäude dreistöckig, mit hölzernen Zwischendecken. In der Mitte deuten vier hakenförmige Fundamente einen kleinen Innenhof an. Sie trugen Holzsäulen, auf denen das Dach ruhte. Im Vordergrund liegen Teile der westlichen Mauer, die bereits in der Spätantike umstürzte.

Der Burgus von Zeiselmauer / Cannabiaca ist das einzige Bauwerk dieser Art in Österreich.
Burgus
 
Fächerturm Der Fächerturm wurde als nordöstlicher Eckturm in der ersten Hälfte des 4. Jahrhunderts an die bestehende Lagermauer angebaut. Er ist das älteste der sichtbaren römischen Bauwerke von Zeiselmauer / Cannabiaca. Durch den fächerförmigen Grundriss ragte er weit über die Lagerecke hinaus, was die Verteidigung gegen angreifende Feinde erleichterte. Die aus der Bauzeit stammenden Löcher für das Baugerüst sind durch Holzpflöcke markiert. Die ursprüngliche Höhe des Turms betrug 9 Meter. Er befindet sich auf dem Privatgrundstück Römergasse 6

Er ist der einzige in Österreich freistehend erhaltene römische Fächerturm.

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Körnerkasten Das spätrömische Kastentor wurde in der zweiten Hälfte des 4. Jahrhunderts an der Stelle des vorherigen östlichen Lagertors (Porta Principalis Dextra) errichtet. Knapp über dem jetzigen Bodenniveau ist der obere Teil des Torbogens zu erkennen, an der linken Seite die Anschlussfläche der früheren Lagermauer. Die abgerundeten Gebäudeecken sind charakteristisch.für die römische Bauweise Seit dem Mittelalter wurde der Bau als "Körnerkasten" (Speicher für das Zehentgetreide) genutzt und blieb dadurch erhalten. Das Mauerwerk ist bis zur Dachhöhe spätrömisch, die Datierung 1581 auf dem Torbogen bezieht sich auf den damaligen Einbau eines Kellergewölbes mit Eingangstor.


Der "Körnerkasten" ist eines der größten erhaltenen spätrömischen Gebäude in Österreich und das einzige Beispiel eines Kastentors.
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Im Vorraum von Gemeindeamt und Postamt befindet sich eine kleine, während der Amtsstunden frei zugängliche Ausstellung einiger römischer Fundstücke, darunter die beiden wichtigsten schriftlichen Zeugnisse aus Zeiselmauer / Cannabiaca:
Ein Weihestein, den die hier stationierte Truppe um 165 n. Chr. zu Ehren des Kaisers Lucius Verus errichtet hat.
Der aus dem 2. Jahrhundert stammenden Grabstein des Veteranen Aelius Aemilius, den ihm seine Gattin mit dem wahrscheinlich keltischen Namen Amuca errichtet hat. Eine Kopie des Grabsteins ist neben dem Burgus aufgestellt.

Nach der Einnahme des zuvor awarischen Gebiets durch die Bayern und Franken gelangte 836 das Gut von Kirichbach (das heutige St. Andrä v.d.H.) durch königliche Schenkung an das Hochstift Passau. Es umfasste das Gebiet vom heutigen Greifenstein bis Königstetten und Langenlebarn. Im Zuge der Kolonisierung und Neubesiedlung ließ sich um 850 der passauische Gefolgsmann Zeizo mit seinen Leuten in den Mauern des ehemaligen römischen Kastells nieder. Von ihm leitet sich der heutige Ortsname ab, der urkundlich erstmals um 971 als Zeizinmurus ("Mauer des Zeizo" - Zeiselmauer) erwähnt wurde.
Bereits im 10. Jahrhundert wurde Zeiselmauer zum Verwaltungszentrum (Hofmark) des passauischen Besitzes im Tullnerfeld und zum zeitweiligen Amtssitz des Passauer Bischofs, wenn er sich im östlichen Teil der Diözese aufhielt Passauische Hofmark & Bischofspfalz. Die älteste Nachricht vom Aufenthalt eines Passauer Bischofs in Zeiselmauer betrifft den aus Passau vertriebenen Hl. Altmann, der 1091 hier verstarb und in dem von ihm gegründeten Stift Göttweig beigesetzt wurde.
Das fürstbischöfliche Zeiselmauer war nach dem landesfürstlichen Tulln der wichtigste Ort im östlichen Tullnerfeld. Die häufige Anwesenheit des bischöflichen Hofes bewirkte Wohlstand und zog Künstler an. 1203 war Walther von der Vogelweide zu Gast am Hof von Zeiselmauer. Der Ort fand auch Eingang in das Nibelungenlied und ist Schauplatz der Minnelieder des Neidhart von Reuental.
Am Ende des Mittelalters verlor Zeiselmauer diese Bedeutung. Der bischöfliche Amtssitz wurde nach Wien und die passauische Güterverwaltung und das Landgericht wurden nach Königstetten verlegt. Ursache des Niedergangs waren die häufigen und schweren Donauhochwässer, die den Ort zunehmend in Mitleidenschaft zogen. Bis 1803 gehörten Zeiselmauer und die umliegenden Orte zum weltlichen Herrschaftsgebiet der Passauer Bischöfe.
Top Bereits um 971 wurde Zeiselmauer als marcha (Hofmark) bezeichnet, worunter man ein Verwaltungsgebiet mit eigenem Recht verstand. Grund- und Gerichtsherr war der jeweilige Bischof von Passau. Zur Hofmark Zeiselmauer gehörten alle Orte von Greifenstein bis Königstetten und Langenlebarn, sowie ein Gebiet jenseits der Donau. Pfarrzentrum war St. Andrä v.d.H., Zeiselmauer das Verwaltungszentrum, wohin auch die Abgaben zu entrichten waren. Der Körnerkasten diente zur Aufnahme des Zehentgetreides. In Zeiselmauer befand sich auch der bischöfliche Hof (Bischofspfalz), der als Amtssitz diente, wenn sich der Bischof in diesem Teil der Diözese aufhielt. Er stand an der Stelle des heutigen Gasthofs "Zum Lustigen Bauern" (Kirchenplatz 1). 1277 wurde dem Passauer Gebiet durch Rudolf von Habsburg das Recht der Blutgerichtsbarkeit übertragen, Sitz des passauischen Landrichters war bis Mitte des 15. Jahrhunderts ebenfalls Zeiselmauer.
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TopWalther von der Vogelweide
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Am 12. November 1203 war Walther von der Vogelweide zu Gast am bischöflichen Hof in Zeiselmauer. Hier erhielt er von Bischof Wolfger v.Erla ein Ehrengeschenk von 5 solidi longi (5 "lange" Schillinge, was fast einem Viertelkilo Silber entsprach) zum Ankauf eines Pelzes. Diese Eintragung im Ausgabenbuch des Bischofs stellt für die Literaturgeschichte die einzige konkrete und datierte Information aus dem Leben des bedeutendsten deutschen Dichters und Sängers des Mittelalters dar.

Eine Gedenktafel an der Außenwand des Gasthofs "Zum Lustigen Bauern" (Kirchenplatz 1) erinnert an dieses Ereignis.
 Neidhart von Reuental
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    Neidhart von Reuental
Etwa eine Generation nach Walther von der Vogelweide erlangte der Minnesänger Neidhart von Reuenthal große Popularität durch seine satirischen Minnelieder, deren Schauplatz das bäuerliche Milieu des Tullnerfeldes, vor allem aber Zeiselmauer war. Zielscheibe seines Spotts waren die Zeiselmaurer Bauern, die wegen ihres protzigen Neureichtums damals offensichtlich weithin bekannt waren. Neidhart wurde damit so populär, dass nach seinem Tod diverse Nachahmer unter seinem Namen weiterschrieben. Am bekanntesten wurde Neithart Fuchs mit dem Veilchenschwank
* Universitätsbibliothek Heidelberg
Schloß Wolfpassing Obwohl erst 1108/14 urkundlich als Wolfpeizingen genannt, ist Wolfpassing, ebenso wie Zeiselmauer, mit hoher Wahrscheinlichkeit bereits eine karolingerzeitliche Gründung aus dem 9. Jahrhundert. Als ursprünglicher Kern ist ein bischöflicher Jagdhof anzunehmen, auf den auch der Name hindeutet (peize / beize = Jagd). Er hat sich vielleicht an der Stelle des Schlosses befunden.
Das Schloß Wolfpassing (Massingergasse 26) stellt in seiner heutigen Form den Umbau einer älteren Anlage im Renaissancestil (16. Jahrhundert) mit parkseitigem Arkadengang dar. Es ist in Privatbesitz.
Unmittelbar neben dem Schloß befindet sich das sogenannte Hirschenhaus (Massingergasse 24), ein Jagdhaus, das im Kern aus dem 16. Jahrhundert stammt.
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Für die Entwicklung des modernen Zeiselmauer waren 2 Voraussetzungen entscheidend: die Donauregulierung (1870er Jahre) machte den Ort erstmals in seiner Geschichte hochwassersicher und durch die Eröffnung der Franz-Josefs-Bahn (1871) rückte Zeiselmauer in den Nahbereich der Großstadt Wien. Durch den lebhaften Zuzug entwickelte sich der mit gründerzeitlichen Villen locker verbaute Ortsteil Neu-Zeiselmauer. Infolge weiterer Ausdehnung wachsen in jüngster Zeit die Ortsgebiete von Zeiselmauer und Wolfpassing zusammen.
Die seit 1998 in der heutigen Form bestehende Gemeinde Zeiselmauer - Wolfpassing erstreckt sich von den Hügeln des Wienerwalds im Süden bis über die Donau im Norden. Die hohe Lebensqualität der Gemeinde wird durch einen Bevölkerungszuwachs von 40% in den letzten 30 Jahren und einen hohen Anteil von Zweitwohnsitzern eindrucksvoll bestätigt. 1999 erhielt sie das Prädikat Top-Gemeinde des Zentralraums von Niederösterreich.

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Luftaufnahme von Zeiselmauer
Die Pfarrkirche "Unbefleckte Empfängnis Mariä" steht auf historischem Boden. An ihrer Stelle befand sich das Kommandogebäude (principia) des römischen Kastells mit dem "Fahnenheiligtum", dessen Reste unter der Kirche erhalten sind Unterkirche mit Fahnenheiligtum. In spätrömischer Zeit diente das Fahnenheiligtum wahrscheinlich bereits als christlicher Kultraum. Pfarrkirche von Zeiselmauer
 
Hl. Florian
304 n. Chr. erlitt der Hl. Florian in Lauriacum (Lorch a.d. Enns) den Märtyrertod. Eine alte Tradition der Florianiverehrung in Zeiselmauer geht davon aus, hier wäre der Geburtsort dieses ersten christlichen Märtyrers und Heiligen auf österreichischem Boden gewesen.

Nach der Neubesiedlung des Orts durch die Bayern Zeiselmauer im Mittelalter wurde eine an den Resten des römischen Fahnenheiligtums orientierte karolingische Saalkirche wahrscheinlich bereits vor 900 errichtet. Sie zählt zu den ältesten Kirchenbauten Niederösterreichs, ihre Außenmauern und der rechteckige Chor sind in der Unterkirche erhalten.

Zeiselmauer war bis 1400 eine Filialkirche von St. Andrä, bis 1568 eine eigene Pfarre und danach wieder Filiale. Erst 1784 wurde es endgültig zur selbständigen Pfarre.
Hochaltar der Pfarrkirche Zeiselmauer Neben dem Turm ist der hochgotische Chor (2. V. 14. Jhdt.) der älteste Bauteil, mit beachtenswerten Wandmalereien vom Anfang des 15. Jahrhunderts (Nordseite Gottvater mit Aposteln und Maria, Südseite Erzengel Michael mit Seelenwaage, Ausführung in Rötelstrich). 1492 stiftete Kaiser Friedrich III. einen namhaften Betrag für den spätgotischen Neubau des Langhauses. Es wurde im Türkenkrieg 1683 beschädigt und erhielt 1684/86 eine barocke Tonnenwölbung. Mit dem gleichzeitigen Anbau von Seitenkapelle und Sakristei entstand das heutige Aussehen der Pfarrkirche.

Der hochbarocke Hauptaltar (1740) wurde 1810 aus dem aufgelösten kaiserlichen Frauenstift Tulln hierher übertragen. Er zeigt eine Mondsichelmadonna (1697) als Kirchenpatronin, sowie Statuen des Hl. Altmann und der Hl. Anna. Die barocke Schnitzgruppe "Kreuzigung und Arme Seelen" in der Seitenkapelle (Mitte d. 18. Jhdt.) stammt aus der Kapelle des Weinwartshofs in Muckendorf. Ein Ölgemälde mit dem seltenen Motiv "Gottvaterpietà" (2. Hälfte 18. Jhdt.) befindet sich über dem Durchgang zur Seitenkapelle. Aus dem Jahr der Pfarrerhebung (1784) stammt das Taufbecken. Ausdruck der barocken Florianiverehrung in Zeiselmauer sind das Altarbild des rechten Seitenaltars (M. Grassinger, 1796) mit einer Apotheose des Hl. Florian und die Schnitzfigur als Schutzpatron vor Feuer auf dem Schalldeckel der Kanzel.
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Dr. K. Schröder
04/2007
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